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Ressource Wasser

"Nachhaltigkeit hat viele Gesichter. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde von der Bundesregierung im April 2001 berufen. Ihm gehören 19 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an.

Seine Aufgaben: Mithelfen, dass Deutschland Kurs auf die Nachhaltigkeit nimmt. Nachhaltigkeit zu einem öffentlichen Thema machen. Der Bundesregierung beim Thema Nachhaltigkeit zur Seite stehen."

Rat für Nachhaltige Entwicklung/ Geschäftsstelle
Dr. Günther Bachmann

Schriftverkehr per E-Mail zwischen Eberhard Paul und Dr. Günther Bachmann:

(E. Paul)
Sehr geehrter Herr Bachmann,

seit geraumer Zeit habe ich Ihren Newsletter aboniert. Diese Informationen sind sehr interessant!

Jedoch wenn man sich dafür auch persönlich einsetzt und dafür auch etwas tut, dann gibt es die großen Probleme.

Z.B. der Verbandsvorsteher unseres Wasserverbandes Strausberg-Erkner (WSE) verkündet, dass ausreichen Wasser vorhanden ist und und sparen nicht sinnvoll ist. Das setzt er auch damit um, dass die Grundgebühr für den Wasserverbraucher steigt und der Preis für den m³ Wasser sinkt. Somit wird der sparsame Umgang mit dem Wasser für den Verbraucher teurer. Wasserverbrauch ohne Ende ist der Wunsch des WSE.

Bürger, die Wasseraufbereitungsanlagen betreiben, und diese selbst finanziert haben, werden gehindert ihre umweltfreundlichen Anlagen zu betreiben, indem die Verwaltungsgerichte einen bedingungslosen Anschluß- und Benutzungszwang beschließen, so dass die Ressource Wasser nach einmaliger Benutzung per Kanalisation aus der Landschaft entfernt wird und über unzureichend arbeitende Großkläranlagen die Einleitgewässer belastet.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden per Gerichtsbeschlüsse verboten!

Wie stehen Sie zu der Frage dezentrale Wasseraufbereitung und die damit verbundene Willkür der Behörden?

Ich würde mich über eine Antwort freuen. Diese würde ich dann auch gern auf meiner Webseite veröffentlichen.

Mit umweltfreundlichen Grüßen
Eberhard Paul

(Dr. Bachmann)
Sehr geehrter Herr Paul,

Ich bedanke mich für Ihre Zuschrift und Ihr Interesse an unserem Newsletter.
Allerdings bedaure ich, in der konkreten Fragestellung keine Stellungnahme abgeben zu können. Aus meiner früheren Tätigkeit im Umweltbundesamt habe ich eine Vorstellung, wie detailreich das angesprochene Problem ist und dass es Unfug wäre, wenn man (jedenfalls ich) mal so eben nebenbei eine Bewertung abgäbe.

Mit der Bitte um Verständnis und mit freundlichen Grüßen

Dr. Günther Bachmann

(E. Paul)
Sehr geehrter Herr Bachmann,

dafür habe ich kein Verständnis! Geht es nun um Nachhaltigkeit in Ihrem Nachhaltigkeitsrat oder nicht? Die Lebensgrundlage Wasser dürfte doch wohl die entsprechende Wichtung haben, um dazu einen klaren Standpunkt zu haben.
Dann ist alles was Sie in Ihren Newsletter schreiben ebenso "Unfug". Sind dann Ihre Newsletter unter Satiere zu verstehen? Alle die von Nachhaltigkeit reden sind nicht zuständig. Nachhaltigkeit ist also eine große "Verarschung". Oder doch nicht?

Eberhard Paul

(Dr. Bachmann)
Sehr geehrter Herr Paul,

Ihr unfreundliches Schreiben endet mit einem Fragezeichen hinter dem geäußerten Satire-Verdacht und erweckt den Eindruck, Sie erwarteten eine Antwort. Da mir Satire durchaus nicht fremd ist, verstehe ich Ihr Schreiben als ebensolche.

G. Bachmann


(E. Paul)
Es bleibt also doch die GROSSE VERARSCHUNG !!!


(Dr. Bachmann)
Ganz meinerseits

Autor: Eberhard Paul
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