Zwangsversteigerung für Nachhaltigkeit
Meine Meinung zum Beitrag "Die Zwangsversteigerung droht" vom 13. Februar 2009 in der Märkischen Oderzeitung:
Zeigt Verantwortung für unsere nachfolgenden Generationen und küßt nicht noch der Wasser- und Abwasserlobby den goldenen Hintern!
Macht immer feste weiter nach dem Slogan: "So lange machen, bis der letzt Ossi aus dem Grundbuch ausgetragen ist"
Kein Richter braucht sich mehr ans Gesetz halten; in Brandenburg gilt das Richterrecht, die sogenannte Rechtssprechung.
Es wird immer weiter kanalisiert, in Buckow und Birkholz - Landkreis Oder-Spree, obwohl das Land pleite ist. Staatlich angeordnet, wird der letzte Tropfen Wasser aus dem Land geleitet. Täglich werden tausende m³ Wasser gefördert, immer weg damit, statt es im Lande zu lassen und wiederzuverwerten. Wir sägen doch den Ast ab, auf dem wir sitzen.
Die Erbauer von dezentralen Wiederaufbereitungsanlagen bekommen Umweltpreise, die Betreiber enteignet man.
Im Ausland reißt das einstmals große Interesse nach solchen Anlagen ab. Der Mittelstand klagt über das Referenzdefizit in Deutschland. Hier ist es ein Verbrechen, sie zu betreiben. Das alles geschieht unter dem Regenschirm unserer Parteien.
Warum werden wir gezwungen in eine Technik zu investieren (Kanalisation), die über 100 Jahre alt ist, und das in einem Zeitalter der Technik, des Fortschritts, wo man sogar auf den Mond fliegt?
Es wird viel von Nachhaltigkeit gesprochen, auch Herr Töpfer, will sogar ein Institut bauen und über Nachhaltigkeit forschen. Die Fördermittel braucht ihr dafür nicht verplempern.
Wir praktizieren schon seit Jahren Nachhaltigkeit, schaut euch unsere Anlagen an.
Autor: Ursula Zippel
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